Drehbericht: Nadine und Mathias

Als wir ins Vogtland kamen, wirkte alles so klar: Das klassisch geschnittene Haus aus den dreißiger Jahren, die wenigen, aber geschmackvollen Möbel, die Küche mit der großen Kochinsel, der Garten. Genau so klar, wie Nadine und Mathias. Die Beiden kannten sich eine gefühlte Ewigkeit, seit der 10. Klasse. Sie haben zusammen studiert, sind zusammen ins Ausland gegangen – und wussten von Anfang an, dass sie Kinder bekommen wollten. Selbst den Namen ihres Sohnes hatten sie schon zehn Jahre vor seiner Geburt ausgesucht.

Die ganze Zeit während des Interviews merkten Stephan und ich, wie gut sie aufeinander eingespielt waren. Den Masterplan für ihr Leben hatten sie bereits vor dem Abitur, nahezu alles haben sie dann Stück für Stück verwirklicht. Nadine und Mathias haben sich vollkommen aufeinander eingelassen, auf ein Leben miteinander. Und nichts lässt daran zweifeln, dass sie ihr Leben bis zum Schluss genau so leben werden, wie sie sich das vorstellen.

Diese Klarheit und Gradlinigkeit wirkte auf mich vor allem beruhigend. Das muss der Schlüssel zum Glück sein, habe ich mir während des Interviews die ganze Zeit gedacht. Wenn man weiß, was man will und mit wem man das will, kann man alles schaffen. „Wir setzen uns immer neue Ziele, das ist unser Motor“ sagte Nadine irgendwann während des Gespräches. Und ich bin mir absolut sicher, dass die Beiden jedes ihrer Ziele erreichen werden.

 

 

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